EMDR

 

 

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing - auf deutsch: ‚Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung‘)

ist eine moderne, in den USA entwickelte Behandlungsmethode, die Anfangs vor allem zur Behandlung traumatisierter Personen eingesetzt wurde, heute aber sehr erfolgreich für ein viel größeres Spektrum an Indikationen (Ängste & Phobien, Schmerztherapie, Sexualstörungen, emotionale Blockaden, Coaching etc.) eingesetzt wird.

 

Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.

 

Im Coaching können z.B. folgende Themen mit der EMDR-Methode einfach und nachhaltig gelöst, bzw. verändert werden:

Unsicherheit vor anderen Menschen, Konzentrationsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstvertrauen, negative und blockierende Glaubenssätze, Lampenfieber vor Auftritten und Präsentationen, uvm.

 

 

 

 

 

EMI - Eye Movement Integration Therapie

 


Die Augen sind das Fenster zur Seele (L. da Vinci)

Die EMI - Therapie wurde von Connaire und Steve Andreas 1989 entwickelt und von Danie Beaulieu 1993 in eine umfassende therapeutischen Methode weiterentwickelt.

EMI ist eine innovative Therapie bei seelischen Verletzungen (Traumatisierungen) und emotional belastenden Erfahrungen, in der der vom Therapeuten angeleitete, langsame Augenbewegungen eingesetzt werden.
Da sehr direkte Verbindungen zwischen Augenbewegungen, sensorischem und emotionalen Gedächtnis bestehen, ist EMI in der Lage, auch alte belastende Erinnerungen in sehr kurzer Zeit an die Oberfläche zu holen, neu zu verknüpfen und ihnen ihre destruktive Macht zu nehmen.

EMI hilft den Gehirn, sich selbst zu heilen: es gibt dem Gedächtnis die Chance, Traumatisierungen und belastende Erfahrungen neu einzuordnen und ins Langzeitgedächtnis wegzupacken.

Traumatische wiederkehrende und belastende Erinnerungen bewirken auf Dauer nicht nur eine Verhaltens- sondern auch neurologische Veränderung bei dem Betroffenen.

EMI wirkt verblüffend schnell und nachhaltig. Traumatherapien sind oft sehr langwierig und erfordern natürlich eine Auseinandersertzung mit Erinnerungen und Gefühlen, die Menschen am liebsten gar nicht anrühren möchten.

Nicht nur bei überwältigenden Erlebnissen, wie Vergewaltigung, Missbrauch, Gewalt, oder Zeuge von Gewalt, nach Katastrophen, Unfällen (Beteiligte, Zeugen und Ersthelfer) oder anderen Ereignissen wie Verbrechen u.a. wird sie erfolgreich eingesetzt.

Sie kann bei nahezu jeder Art von chronischem und dauerhaftem Stresserleben und emotionaler Überwältigung eingesetzt werden.

Im Unterschied zum bekannten EMDR arbeitet EMI mit langsamen Augenbewegungen (Smooth Pursuit Eye Movements -SPEM), die in über 20 Bewegungsrichtungen das ganze Traumafenster abdecken, in dem die belastende Erfahrung visuell gespeichert ist.

Diese Bewegungen zielen darauf, die im Emotionsgedächtnis fragmentiert gespeicherten Erinnerungen behutsam hochzuholen, die Fragmente zusammenzusetzen, die damit verbundenen Gefühle zu verdünnen, ihnen die Macht zu nehmen und sie mit positiven Erinnerungen zu überlagern.

Da die Augenbewegungen direkt Selbstheilungsprozesse im Gehirn aktivieren, stellt EMI eigentlich eher eine Neurotherapie oder Gehirn-Physiotherapie dar, als eine Psychotherapie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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